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Einleitung "Verschicken"

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Altgold sinnvoll verschicken: eine Kunst!


Der Downloadbereich beinhaltet zusätzlich folgende kostenfreie Informationen zu diesem Kapitel:

  • Checkliste Verschicken - damit alles glatt läuft;
  • Vergleich Verschicken - Kriterien zu Versand und Werttransport;
  • Optionen Paketdienstleister - alle Anbieter und Kosten im Überblick;
  • Gegenwerte Verschicken - welche Variante bei welchen Werten Ihrer Objekte die sinnvolle ist.

Eine Computer-Tastatur mit einem Handwagen-Button.
Verschicken leicht gemacht!

Die Ausgangssituation

Die Beiträge dieses Kapitels zeigen Ihnen Hintergründe auf und bietet Handlungsempfehlungen für einen kostenbewussten, sicheren Transport Ihrer Objekte. Denn der beste Ankäufer befindet sich meist nicht um die Ecke. 

 

Zwar kann es in manchen Konstellationen sinnvoll sein, direkt zum Ankäufer zu fahren. Zum Beispiel bei lokaler Nähe oder grundsätzlichem Interesse an persönlicher Abwicklung. Oder wenn man seine Wertgegenstände bei bestem Willen nicht aus der Hand geben mag. Alternativ auch als geplanter Ausflug beziehungsweise Reise: Eine Kostenneutralität ist zum Beispiel dann gegeben, wenn man bei einem Gegenwert von 1.000 Euro statt eines Werttransportes eine Auto-Fahrstrecke von circa 200 km (Hin- und Rückweg) zurücklegt und seine Objekte selbst verbringt (Stand: 2021). 

 

Ansonsten kommt man um den Transport seiner Wertgegenstände durch andere nicht herum, wenn man an wirklich guten Ergebnissen interessiert ist. Die gute Nachricht: Das Ganze ist ein absolut normaler Vorgang und eine sehr sichere Angelegenheit - sofern man einige wichtige Aspekte berücksichtigt.  

 

Was noch zu bedenken ist: Manche Ankäufer bieten überhaupt keine Möglichkeit, seine Wertgegenstände dorthin zu verschicken und bewerten zu lassen. Von 100 der im Test begutachteten Ankäufer waren es immerhin 12. Diese kaufen - wie die meisten Ankäufer hierzulande - nur direkt im Ladenlokal an.

 

Kurz zur Begriffsbestimmung: Ich bezeichne den gesamten Fremdtransport als „Verschicken“. Dieser Begriff beinhaltet sowohl den klassischen Versand per Postdienstleister, als auch den via Werttransport durch spezielle Transportunternehmen. Sofern keine explizite Unterscheidung dieser Varianten getroffen wird, gelten alle getroffenen Aussagen für diese beide Arten des Verschickens. 

Eine Reihe Schließfächer.
Ohne Sicherheit geht hier nichts!

Das Thema Sicherheit

Einige Goldverkäufer haben Sorge, dass ihre Schätze auf dem Weg zum Ankäufer oder gar bei diesem selbst verloren gehen. Aber auch ein Versand ist nicht absolut sicher, gerade ohne Werttransport. Selbst dieser ist nicht restsicher, denn auch die können überfallen werden. Aber auch der Weg zum Juwelier kann gefährlich werden, wenn einem jemand etwas Böses will. Sie ahnen, auf was ich hinaus will: Nichts ist wirklich absolut sicher - lediglich relativ. Und diese Relativität zu maximieren ist Aufgabe und Inhalt intelligenten Verschickens an den Ankäufer. 

 

Also: Wie macht man das Verschicken möglichst sicher? Zunächst natürlich durch die Auswahl eines vertrauenswürdigen Ankäufers. Beim Verschicken selbst durch einige wesentliche Maßnahmen, die über die Standards der Transportunternehmen und der Ankäufer deutlich hinausgehen. Näheres im Beitrag „Sicheres Verschicken".

 

Das Ganze ist so wichtig, dass es erst mal egal ist, wie die einzelnen Ankäufer das handhaben. Elementar ist, dass Sie beim Verschicken selbst eine sichere Variante wählen. Ob der jeweilige Ankäufer diese nun bezahlt oder nicht, das ist unter Sicherheitsaspekten nicht wichtig - wohl aber in Bezug auf den Erlös. Und eine „Objekt-zurück-Garantie“ geben ohnehin alle „normalen“ Ankäufer - das heißt jene, die nicht in grundsätzlich betrügerischer Absicht handeln und ganze Sendungen verschwinden lassen. Alles schon vorgekommen am Markt.

 

Bleibt das Transportrisiko. Das Wichtigste hier ist nachzuweisen, was und mit welchem Wert man denn nun verschickt hat. Und keine Unterversicherung zuzulassen. Das heißt, den vermutlichen Höchst-Gegenwert seiner Objekte durch die gewählte Versicherung des Verschickens auch wirklich zu decken. Aber genau hier passieren häufig Fehler. Und leider ist nicht allen Angaben zu trauen, die am Markt so kursieren. Denn da gibt es mitunter hanebüchene Aussagen. Details finden Sie unter „Sicheres Verschicken" sowie in den Downloads.

 

Es macht also Sinn, so umfangreich und sicherheitsorientiert wie möglich vorgehen. Klar ist - ein Problem taucht nur sehr selten auf. Die Verlustrate bei Paketdienstleistern liegt bei 0,01 % (Werttransport: noch geringer). Das sind 1:10.000. Von 10.000 Paketen verschwindet also eines. Das klingt nicht viel. Wenn es aber dann im Ernstfall um den Nachweis einer angemessenen Versicherungsdeckung geht, kann es schon mal eng werden. Und es gilt zu bedenken: Täglich werden durch alle Paketdienstleister circa 12,5 Millionen! Pakete in Deutschland verschickt! Das bedeutet: Bei 0,01 % verschwinden immerhin 1.250 pro Tag. Vergleiche hierzu insbesondere die Ausführungen unter „Die Optionen des Verschickens" sowie unter „Sicheres Verschicken".


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Abbildungsnachweis:Oben: © Can Stock Photo / cienpies - Unten: © Can Stock Photo / angelo

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