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Einleitung "Seriosität"

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Fragwürdiges beim Goldankauf


Der Downloadbereich beinhaltet zusätzlich folgende kostenfreie Informationen zu diesem Kapitel. 

  • Verflechtungen - ein Überblick der Unternehmens-Verbindungen;
  • Auswertung externe Tests - Details und Einschätzung zu allen im Netz gefundenen Tests. 

Eine Sprechblase mit gezackter Umrandung, um die Brisanz der Aussagen darzustellen.
Goldankäufer aufgepasst!

Vorbemerkung

Dieses Kapitel bildet die etwas schwierigeren Themen des Altgoldverkaufs ab. Es wirkt etwas „negativ“ und „investigativ-journalistisch“. Fakt ist aber: Es gibt genug Grund zu kritischer Betrachtung. 

 

Ich maße mir auch nicht an, von außen alles beurteilen zu können. Auch die Menschen in meines Erachtens nicht so guten Ankaufs-Unternehmen arbeiten sicher hart und wollen ihren Lebensunterhalt finanzieren. Aber bitte nicht zu sehr auf Kosten anderer und eines angemessenen Preises. Denn klar ist: Es gibt deutliche Tendenzen, welche Unternehmen in diesem so unübersichtlichen, wenig regulierten und mitunter dubiosen Markt wirklich kundengünstig arbeiten und so gut wie alle wesentlichen Kriterien richtig gut erfüllen. Und welche eben nicht.

 

Das ist doch in jeder Branche so: Manche sind einfach besser - und das nicht ohne Grund. Hier finden Sie also einen Überblick über das Herausfordernde, mitunter auch wenig Seriöse am Markt - zusammengetragen aus öffentlich zugänglichen Quellen (alles Auszüge).

Ein Pfeil, der den Beginn einer Tätigkeit anzeigt. Ähnlich der Starttaste bei einem Recorder.
Es geht los ...

Das Vorgehen

Ich zähle hier einiges von dem auf, was ich im Internet an Wesentlichem habe entdecken können, um die Seriosität der Marktteilnehmer einzuschätzen. An vielen Stellen hätte ich gerne deutlicher und schärfer formuliert. Und den ein oder anderen Ankäufer auch lieber konkret benannt. Ich beuge mich jedoch den Vorschriften des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) und verzichte auf Namensnennungen. Das machte manches zwar etwas „verwaschen", nimmt aber nichts von der Brisanz des Themas.

 

Der gesamte Fundus an Ungereimtheiten ist ohnehin deutlich umfangreicher. Weitere Details sowie Hintergründe sind im Download-Bereich einzusehen. Es finden sich zum Beispiel insgesamt zwölf echte externe Tests (durch Institute oder/und Medien), welche mehr oder minder sinnig aufgebaut und damit teilverwertbar sind. Diese habe ich kommentiert und eingeordnet. Zudem dienen circa 5.400 verwertbare Kundenmeinungen aus dem Netz als Grundlage der (späteren) Ankäuferbeurteilung im Test.

 

Was ich mit „verwertbar“ meine,  werden Sie unter Punkt „Siegel/Portale“ und „Kundenmeinungen“ schnell und eindeutig erkennen. Dies ist ein wesentlicher Punkt, den es zu beachten gilt. Denn es gibt wohl einen tiefen Zusammenhang zwischen Siegelerteilung, Kundenmeinungen und Tests.

 

Und es steht zu vermuten, dass auch hier nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Denn offenbar gibt es Verflechtungen von Unternehmen, gerade in Bezug auf bestimmte Presse-Artikel oder Testinstitute. Interessant sind dabei immer die
sogenannten „Experten“, die meist von bestimmten Interessengruppen stammen. 

typische beispiele

Eine übliche Variante (von vielen!): 

https://www.welt.de/finanzen/article1829563/Aufpassen-beim-Verkauf-von-Altgold-und-Schmuck.html

Zunächst bietet dieser Artikel einen recht guten Einblick in die Welt des Goldankaufs (bis auf den Part mit den Scheideanstalten). Und das, obwohl er schon ziemlich alt ist (2008). Aber man kann diese auch heute immer noch vorzufindende, unglaubliche Diskrepanz zwischen Eigeninteresse und Kundennutzen erahnen. 

 

Konkret: Der Geschäftsführer des Bundesverbandes der Juweliere lässt sich über schlechtes Geschäftsverhalten anderer Ankäufergruppen aus. Gleichzeitig gehören die Juweliere zu den Ankäufern mit den - sagen wir - herausfordernsten Preisen. Und genau das habe ich ja auch selbst im Rahmen meiner Erfahrungen erlebt.

 

Genau das machen viele Ankäufer eben auch: Schlechtes allgemein oder direkt bei anderen anprangern, um vom eigenen Problematischen abzulenken. Das ist im Grunde das Kernelement dessen, was ich sehr häufig bei der Recherche festgestellt habe. Zum Beispiel bemächtigen sich die mit am unseriösesten beziehungsweise schlecht zahlenden Onliner des Arguments, dass andere schlechte Preise zahlen. 

 

Anderes Beispiel gefällig? (vergleiche „Die externen Tests“/„Die Alternativen zum Ankauf“)

https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Goldankauf-Wie-manche-Haendler-abkassieren,gold300.html

In diesem Artikel beschreibt der NDR einen Test, dem ein Sachverständigengutachten mehrerer Verkaufsobjekte vorausging. Prompt fielen die Angebote der fünf befragten Ankäufer vor Ort aus wie erwartet: 30-50 % weniger Erlös, als das Gutachten.

 

Die weitestgehend entrüsteten Kommentare insbesondere einiger Juweliere und anderer Ankäufer zeigen, was auf diesem Markt los ist. Auch wenn zu verstehen ist, dass es einen Unterschied zwischen Schätzung und des aufgrund der Händlermarge reduzierten Erlöses gibt. Denn auch nicht alle Sachverständigen liegen immer richtig.

Eine Zeichnung eines Kleinganoven mit Hut, bei dem man nur die Augen erkennen kann.
Prototyp mancher Goldankäufer

die „üblichen verdächtigen“

Weitere Indizien für typisches, zumindest fragwürdiges Gebaren möchte ich gerne anhand einiger Beispiele über einige der markt- und werbungsaktivsten Unternehmen am Markt aufzeigen. Ich nenne sie intern „die üblichen Verdächtigen“. Anzahl: 10-15 der 100 Ankäufer. Sie versprechen meist hohe Preise - auch im Goldrechner - und bestätigen diese Verlockungen eher selten. Allesamt haben sie bestimmte Merkmale:

  • Nur Onlineankauf / kein Ladengeschäft;
  • Viel Werbung mit hohen Preisversprechungen;
  • Versandtasche mit 500 Euro versichert / Werttransport ab 1.000 Euro mit bis zu 1,5 Millionen Euro Versicherungssumme / Versicherungslücke zwischen 500 und 1.000 Euro / oft freier Rückversand (Anlocken);
  • Eher dubiose Tests / Verflechtungen mit Instituten;
  • Besondere Betonung von eKomi-Meinungen und dem Trusted Shops-Siegel / eher viele, schlechte Kundenmeinungen in anderen Tests oder auf Seiten anderer Anbieter / keine echten Kundenmeinungen via Google.

Verstehen Sie mich nicht falsch. Auch diese (spezialisierten) Unternehmen zahlen oft mehr, als der kleine Goldankäufer in der Stadt oder der „Juwelier Ihres Vertrauens“. Aber im Gefüge der wirklich Guten sind sie nicht vorne mit dabei. Obwohl manch` „Test“ das so aussagt beziehungsweise suggeriert. Schauen Sie sich die jeweiligen Punkte auf den Seiten der Ankäufer an und machen Sie sich selbst ein (erstes) Bild von etwaigen Diskrepanzen zwischen Versprechungen und dem, was vermutlich zu erwarten ist. 

positives

Aber es gibt auch Gutes. So hat der Bayerische Rundfunk einen umfangreichen Test in Bayern abgewickelt. Ganz ohne die sonst übliche Beteiligung von Testinstituten. Zwar ging es dort um Filialketten und typische Ankäufer vor Ort. Wodurch keine echte Vergleichbarkeit zu Online-Unternehmen möglich ist. Aber sowohl Testaufbau, als auch die Beschreibung des Marktes im Artikel selbst sind durchaus lesenswert (2022: Link leider nicht mehr verfügbar):

https://www.br.de/nachrichten/wirtschaft/vorsicht-falle-augen-auf-beim-verkaufen-von-gold,SAYB67g 

fazit

Sie sehen - Goldankauf ist ein spannendes Feld! Jedenfalls empfinde ich das nach intensiver Beschäftigung mit der Materie so. Und so summieren sich in diesem Kapitel umfangreiche Querrecherche, gesunder Menschenverstand, Erfahrungen, Tests und die Verwertung vieler Kundenmeinungen zu einem Gesamtbild. Das genügt, um zumindest Tendenzen aufzuzeigen. Damit weiteres Vorgehen beim Altgoldverkauf erleichtert wird. Es geht auch nicht darum, Ankäufer zu diskreditieren. Aber Ungereimtheiten aufzudecken und die Spreu vom Weizen zu trennen allemal.

 

Wie sieht das nun konkret aus!? Was begegnet einem so im Kontakt mit den(m) Dubiosen in der Branche? Einblicke hierzu bieten Ihnen die jeweiligen Beiträge in diesem Kapitel.


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